Anno 117: Pax Romana erschien am 13. November 2025 für PC, PlayStation 5 und Xbox Series X/S. Seitdem wächst das Spiel kontinuierlich. Mit Patch 1.6.1 vom 9. Juli 2026 wurde die Vulkaninsel Cinis massiv vergrößert.
Dadurch ist sie nun offiziell die größte bebaubare Fläche in der Geschichte der Anno-Reihe. Wer noch nicht zurückgekehrt ist, hat also jetzt einen richtig guten Grund dafür.
Anno 117: Pax Romana und die Insel Cinis im Überblick
Anno 117: Pax Romana spielt im Römischen Reich unter Kaiser Hadrian. Als Statthalter baust du Provinzen auf, verwaltest Ressourcen und pflegst die Gunst der Götter. Dabei stehen dir zwei Startregionen zur Wahl. Latium bietet mediterrane Stadtplanung mit klassischen römischen Gebäuden. Albion dagegen ist keltisch geprägt und sumpfig, was ganz eigene Herausforderungen mit sich bringt.
Die Insel Cinis ist das Herzstück der ersten großen Erweiterung „Verheißung des Vulkans“, die am 30. April 2026 erschien. Cinis ist eine aktive Vulkaninsel mit komplexer Logistik, riskanten Bauplätzen und dem einzigartigen Obsidian-Rohstoff. Zum Release war die Insel allerdings kleiner als von vielen erhofft.
Patch 1.6.1 macht Cinis zur größten Anno-Insel aller Zeiten
Ubisoft Mainz reagierte auf die Kritik der Community und lieferte. Patch 1.6.1 rollte am 9. Juli 2026 aus und fügte der Insel Cinis erheblich mehr Fläche hinzu. Neue Plateaus, zusätzliche Ebenen und optimierte Küstenlinien erweitern das Spielfeld deutlich. Außerdem ist der Patch vollständig savegame-kompatibel, sodass bestehende Spielstände problemlos weiterlaufen.
Redakteur Fabiano Uslenghi fasste es treffend zusammen: „Jetzt ist Cinis wirklich die größte Anno-Insel aller Zeiten, da der Patch ihr noch gehörig Masse draufgeschaufelt hat. Die Fans freuen sich enorm über diese Wiedergutmachungsaktion!“
Allerdings gibt es dabei einen wichtigen Punkt zu beachten. Auf den neuen Flächen gibt es keine zusätzlichen Minenplätze. Ubisoft hat das bewusst so entschieden, um technische Konflikte mit bestehenden Spielständen zu vermeiden. Die neuen Bereiche sind also für Bebauung und Dekoration gedacht, nicht für Ressourcenförderung.
So groß ist Cinis jetzt im Vergleich
Die folgende Tabelle zeigt, wie sich die Inselgröße von Cinis durch den Patch verändert hat:
| Insel | Stand | Größe im Vergleich |
| Crown Falls (Anno 1800) | Referenzwert | 100 % |
| Cinis | Zum Release | 95 % |
| Cinis | Nach Patch 1.6.1 | 115 % |
Der Unterschied ist deutlich spürbar. Vor dem Patch war Cinis noch kleiner als Crown Falls. Jetzt übertrifft sie die bisherige Rekordinsel der Reihe um satte 15 Prozentpunkte. Damit setzt Anno 117: Pax Romana einen neuen Maßstab für die gesamte Serie.
Die neuen Geheimnisse auf der erweiterten Cinis-Karte
Mit der vergrößerten Karte entdeckte die Community nicht nur neue Bauflächen. Besonders aufregend ist ein versteckter Bergpfad am Fuße des aktiven Vulkans. Wer diesen Pfad erkundet, stößt auf mehrere Easter Eggs.
Darunter befinden sich laut Community-Berichten sogar Hinweise auf außerirdisches Leben. Das klingt überraschend für ein Römer-Aufbauspiel, ist aber eine humorvolle Tradition der Entwickler bei Ubisoft Mainz.
Diese kleinen Geheimnisse machen das Erkunden der neuen Flächen doppelt lohnenswert. Einerseits bieten sich dadurch bessere Bauplätze. Andererseits wartet der Vulkanhang mit versteckten Inhalten, die man nur durch genaues Hinschauen findet. Zudem sind diese Entdeckungen ein Grund, auch erfahrene Spieler wieder auf die Insel zu locken.
Das steckt hinter dem Vulkan-System auf Cinis
Der Vulkan auf Cinis ist mehr als nur Kulisse. Er ist ein aktives Spielelement mit vier Phasen: schlafend, rauchend, bebend und eruptiv. Wer die Warnstufen ignoriert, riskiert den Verlust seiner Siedlung. Ein bekanntes Beispiel aus der Anno Union zeigt das deutlich.
Ein Spieler baute Patrizierhäuser direkt am Vulkanhang und ignorierte alle drei Warnstufen. Das Ergebnis war verheerend. Eine Eruption zerstörte 80 Prozent seiner gesamten Infrastruktur. Dieser Fall, in der Community als „Katastrophe von Neu-Pompeji“ bekannt, zeigt: Das Vulkan-System in Anno 117: Pax Romana ist kein Witz.
Wer clever baut, setzt deshalb auf die Gunst des Gottes Vulcanus. Tempelbauten und Opfergaben aus Obsidian senken das Ausbruchsrisiko spürbar. Außerdem helfen Vigiles-Feuerwehren und Zisternen dabei, Schäden nach einer Eruption schnell zu begrenzen.
Obsidian: Die wichtigste Ressource auf Cinis
Obsidian ist das industrielle Herzstück der Erweiterung. Dieser Rohstoff lässt sich nur am Vulkanrand abbauen. Die Logistik ist dadurch komplex und erfordert weitreichende Straßennetzwerke. Allerdings lohnt sich der Aufwand enorm.
Die folgende Tabelle zeigt, wofür Obsidian in Anno 117: Pax Romana genutzt wird:
| Verwendungszweck | Kategorie |
| Bau von Amphitheatern | Monument |
| Prachtvolle Mosaike | Luxusgut |
| Opfergabe für Vulcanus | Götter-System |
| Stabile Gebäude auf Cinis | Infrastruktur |
Besonders im Mehrspielermodus spielt Obsidian eine entscheidende strategische Rolle. Wer alle Obsidian-Vorkommen kontrolliert, kontrolliert die Handelspreise für das gesamte Spiel. Das belegt ein bekannter Fall aus einer Mehrspielersitzung. Dort sicherte sich ein Spieler alle Vorkommen und diktierte dadurch die Preise für Amphitheater-Baumaterialien.
Götter, Boni und strategische Entscheidungen
Das Götter-System ist ein zentrales Element in Anno 117: Pax Romana. Jede Schutzgottheit bringt spezifische Vorteile. Die Wahl hängt dabei stark von der eigenen Spielstrategie ab.
Hier sind die wichtigsten Gottheiten und ihre Boni:
- Vulcanus: Reduziert das Ausbruchsrisiko des Vulkans und stärkt Schmiedebetriebe.
- Epona: Beschleunigt Karren und Landeinheiten, besonders nützlich in Albion.
- Merkur-Lugos: Verbessert Handelseinnahmen und Diplomatieboni für handelsorientierte Spieler.
Wer auf Cinis baut, kommt an Vulcanus kaum vorbei. Ohne seine Gunst wird jede Ansiedlung am Vulkanhang zur Zitterpartie. Creative Director Manuel Reinher erklärte dazu: „Anno 117: Pax Romana baut auf der Erfahrung der vorherigen Annos auf und ist keine komplette Revolution, weil wir wissen, dass unsere Fans genau das lieben. Aber es fühlt sich flexibler an durch den großen Entdeckungsbaum.“
Was Patch 1.6.1 sonst noch verändert hat
Neben der Flächenerweiterung bringt Patch 1.6.1 auch indirekt neue Möglichkeiten für erfahrene Aufbauspieler. Die größere Cinis-Karte erlaubt es, das diagonale Bausystem noch konsequenter einzusetzen. Ein Community-Mitglied erreichte im Juni 2026 bereits eine Einwohnerzahl von 500.000. Das gelang durch geschickte Nutzung des diagonalen Baussystems in Kombination mit optimierter Infrastruktur aus Thermen und Foren.
Außerdem umfasst der Entdeckungsbaum in Anno 117: Pax Romana über 150 verschiedene Upgrades. Diese verteilen sich auf die Bereiche Wirtschaft, Zivilleben und Militär. Durch die größere Spielfläche nach dem Patch lassen sich viele dieser Upgrades nun noch wirkungsvoller einsetzen.
Das kommt als Nächstes: Das Hippodrom-Erweiterung im August 2026
Ubisoft plant für August 2026 den Release des zweiten großen Zusatzinhalts „Das Hippodrom“. Dieser bringt Wagenrennen und den Monumentalbau eines Stadions ins Spiel. Das geplante Hippodrom-Monument wird das bisherige Volumen des Kolosseums im Spiel um geschätzte 30 Prozent übertreffen. Es wird damit das bislang größte Monument in der Geschichte der Anno-Reihe.
Bis zu diesem Release bleibt die erweiterte Insel Cinis die größte Spielfläche in Anno 117: Pax Romana. Wer also jetzt eintaucht, hat genug Zeit, die neuen Bereiche zu erkunden und sich auf das kommende Großprojekt vorzubereiten.
Anno 117: Pax Romana lohnt sich jetzt mehr denn je
Anno 117: Pax Romana hat seit dem Release am 13. November 2025 eine beachtliche Entwicklung hingelegt. Die Entwickler hörten auf ihre Community und lieferten mit Patch 1.6.1 eine echte Wiedergutmachung. Cinis ist jetzt die größte Anno-Insel aller Zeiten. Dazu kommen versteckte Bergpfade, Easter Eggs und das strategisch tiefe Obsidian-System.
Wer Aufbaustrategien liebt und Wert auf echte Spieltiefe legt, findet in Anno 117: Pax Romana auch im Sommer 2026 mehr als genug Beschäftigung. Mit dem Hippodrom-Zusatzinhalt im August 2026 steht zudem der nächste große Meilenstein bereits fest. Wer jetzt einsteigt, hat die beste Ausgangslage, um rechtzeitig bereit zu sein.