Netflix wird von seinen eigenen Aktionären verklagt. Diese behaupten, dass das Unternehmen über die sinkende Zahl der Abonnenten gelogen hat. Dies ist ein großer Nachteil für die Aktionäre. Vor kurzem wurde bekannt, dass Netflix im ersten Quartal 2022 200.000 Abonnenten verloren hat. Außerdem rechnet das Unternehmen damit, dass die Zahl der Abonnenten noch weiter sinken wird.
Kurz nach dieser Ankündigung fiel der Wert der Aktie um bis zu 67 Prozent. Der Wert lag im November 2021 bei 691,69 $ pro Aktie, fiel dann aber auf 226,19 $ pro Aktie. Dies ist natürlich nachteilig für die Aktionäre, und einige von ihnen sind der Meinung, dass Netflix unangemessen gehandelt hat.
Netflix ergreift drastische Maßnahmen
Sie hätte den Anlegern falsche Informationen gegeben und die Tatsache verschleiert, dass das Wachstum des Unternehmens rückläufig war. Infolgedessen sollen die Aktionäre eine Menge Geld verloren haben, für das nun gerichtlich eine Entschädigung gefordert wird, berichtet Variety. Der Kläger hofft, dass dieser Fall zu einer Sammelklage wird. Das bedeutet, dass sich andere Personen dem Verfahren anschließen können, wenn sie ebenfalls eine Entschädigung wünschen.
Dabei muss es sich natürlich um Personen handeln, die in ähnlicher Weise von dem Fehlverhalten des Beklagten betroffen sind. Aufgrund der rückläufigen Abonnentenzahl erwägt Netflix die notwendigen Maßnahmen, um seine Einnahmen wieder zu steigern. So erwägt sie beispielsweise ein Abonnement mit Werbung und will in die gemeinsame Nutzung von Konten eingreifen. In der Zwischenzeit gibt es eine Reihe von Serien, die wieder die nötigen Zuschauer anziehen könnten, wie Stranger Things 4 und eine neue Staffel von Cobra Kai.
