Die Spieleindustrie steht diese Woche unter vollem Beschuss von Hackern. In der Tat wurde auch 2K Games gehackt und der Herausgeber warnt die Spieler vor gefährlichen E-Mails, die von 2K selbst zu stammen scheinen. Der Hacker hat sich nicht in die Datenbank des Verlags gehackt, um Informationen über Spiele zu sammeln. Stattdessen hatten sie ein viel gefährlicheres Ziel: 2K Support. Auf diese Weise konnte der Hacker E-Mails versenden, die völlig sicher zu sein schienen, da sie von einem verifizierten Konto aus gesendet wurden.
2K Games warnt lediglich davor, auf die in den E-Mails enthaltenen Links zu klicken. Der Verlag tat dies über Twitter, das noch immer in seinen eigenen Händen lag. Die scheinbar sicheren E-Mails enthalten unsichere Links, so dass Sie Gefahr laufen, dem Hacker vertrauliche Informationen preiszugeben.
Wenn Sie auf einen der Links geklickt haben, empfiehlt 2K, eine Reihe von Schritten zu unternehmen. Wenn beispielsweise Passwörter über AutoFill in Ihrem Browser gespeichert sind, sollten Sie diese Passwörter sofort zurücksetzen. Es ist außerdem ratsam, die zweistufige Verifizierung zu aktivieren und eine zuverlässige Antivirensoftware zu verwenden.
Nicht der erste Hack in dieser Woche
Neben 2K Games wurde Anfang dieser Woche auch Rockstar gehackt. Bei dem Angriff erlangten die Hacker eine Menge Gameplay-Material von GTA 6 und teilten es dann über das Internet. Rockstar ist enttäuscht, dass die Spieler so auf das Spiel gestoßen sind. Neben dem Gameplay-Material haben die Hacker auch den Quellcode von GTA 6 gestohlen, für den sie ein Lösegeld verlangen. In der Zwischenzeit hilft das FBI dabei, die Hackergruppe aufzuspüren.