VR Brillen – Gaming der Zukunft

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Es war DER Trend auf der Spielemesse Gamescom: Virtual Reality ist endlich für den Privatanwender erschwinglich geworden und hat sich in der breiten Masse mehr oder weniger etabliert, zumindest was den Bekanntheitsgrad angeht. Neben vielen anderen Anwendungsgebieten erwartet vor allem die Spiele-Branche einen neuen Aufschwung durch die Technik. So tief in digitale Welten eintauchen konnte man bislang noch nie. Die Preise für entsprechendes Equipment werden in den nächsten Jahren immer weiter fallen und bis die große Masse mit VR-Brillen ausgerüstet ist, wird nicht mehr viel Zeit vergehen. Wie kann VR jedoch die Zukunft des Gamings genau verändern?

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Das 360-Grad-Erlebnis

Keine Frage – was in den letzten 20 Jahren allein grafisch für Entwicklungen stattgefunden haben, ist faszinierend. Doch auch wenn heutige Games in Sachen Optik teilweise schon beängstigend nah an die Realität herankommen, das Spielprinzip (entweder mit Gamepad oder mit Tastatur und Maus) ist beinahe unverändert geblieben. Ein erster meilenweiter Unterschied zum bisherigen Spielerlebnis ist also die 360 Grad Rundumsicht, die durch den Einsatz von VR Brillen möglich wird. Das Gehirn wird dabei tatsächlich getäuscht, manche Nutzer (insbesondere unerfahrene, meist ältere Personen) berichten von Schwindel beim oder nach dem Gebrauch einer VR-Brille.

Immersion ist das Zauberwort

Die Immersion beschreibt den Eindruck, dass sich die Wahrnehmung der eigenen Person in der echten Welt reduziert und sich die Identifikation mit der virtuellen Welt dabei dementsprechend vergrößert. Das ist der entscheidende Vorteil – gerade bei Games, denn es geht letztlich darum, dem Spieler ein Erlebnis zu bieten. Einfach gesagt: Je besser die VR umgesetzt ist, desto einfacher kann man sich in dieser “verlieren”. Es kommt beim Eindruck des Spielers also immer darauf an, wie das jeweilige Game umgesetzt ist, in Bezug auf Eintauchen in die Spielewelt. Zubehör für VR Games werden daher auf lange Sicht unverzichtbar werden. Bei Shootern beispielsweise kann das fehlende Gewicht von Waffen in den Händen das Spielerlebnis trüben oder einschränken. Wie nah man letztlich an eine wirklich realistische Umsetzung heran möchte, bleibt gerade bei Shootern fraglich.

Entwickler noch in der Anfangsphase

Auch wenn die Technik nun ausgereift ist und mehr und mehr Spiele auf den Markt kommen, eigentlich befindet sich das Genre VR Gaming noch in den Kinderschuhen. Zwar gab es auch in der Vergangenheit bereits einige Ansätze (Virtual Boy von Nintendo zum Beispiel), richtig spektakuläre Ankündigungen bleiben aber noch aus. Sobald sich die Technik einmal etabliert hat, werden jedoch auch die Angebote spektakulärer und eindrucksvoller. Letzten Endes muss man VR einfach mal erlebt haben, um sich wirklich einen Eindruck zu verschaffen. Welche Brille man dabei benutzt, kommt auf diverse Aspekte an. Unter folgendem Link gelangt man zu einem Überblick verschiedener Modelle, der für die Kaufentscheidung einer VR Brille wichtig sein kann.

Mit den Veränderungen, die durch die VR-Technologie in der Gaming-Szene entstehen, gilt es auch Verantwortung zu übernehmen. Einerseits vom Spieler selbst, als auch von den Entwicklern. Denn neben der Chance Leute für neue Spielerlebnisse zu begeistern besteht auch die Gefahr vor neuen Risiken. Das VR Zeitalter hat jedenfalls begonnen, wie sich die Technik letztlich durchsetzen wird, bleibt abzuwarten.

Bildquelle: https://pixabay.com/de/vr-virtual-reality-brille-911031/

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