10 (andere) Fragen für Clockwork Monster Games

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Javier ist der Master of Desaster der Spieleschmiede “Clockwork Monster Games” und steckt hinter geilen Games wie Nightmare Runner oder MK5. Seid ihr bereit für den nächsten Einblick hinter die Kulissen der Gamesbranche? Dann “Augen auf und ab dafür”!

1. Stell Dich doch bitte unserer Leserschaft vor!

Mein Name ist Javier Lazaro. Ich bin 37 Jahre alt und lebe in Valencia, Spanien.

Ich habe Kunst und Industrial Design an der UPV in Valencia studiert  und 2008 meine eigene kleine Spielefirma ins Leben gerufen, Clockwork Monster Games. Ich mache also Flashgames und von Zeit zu Zeit Sponsor-Games anderer Entwickler. Auch lehre ich Flash Game Design an der ESAT  in Valencia.

2. Wie kamst du aufs Flash-Programmieren?

Es gibt nicht so viele Jobs für Künstler. Als es mir langweilig wurde, ADSL services (und anderes Zeug) am Telefon zu verkaufen, habe ich mich entschlossen einen interessanteren Weg einzuschlagen meinen eigenen Lebensunterhalt zu verdienen. Dann habe ich von MochiAds und FlashGameLicense gehört.

Ich mochte immer schon Computerspiele, also habe ich mich dazu entschlossen, es einfach zu versuchen. Und ich hatte Glück: Ich erschuf mein erstes Spiel, verkaufte es über FlashGameLicense und habe so herausgefunden, dass das ein guter Job sein könnte. Immerhin kann ich von zuhause aus arbeiten und bin mein eigener Boss…

3. Wie hast du Flash gelernt? Durch “Learning by doing” oder während des Studiums?

Ich hatte kein Wissen vom Programmieren, also musste ich mir alles selber beibringen, durch Bücher lesen und Tutorials im Internet, also alles “learning by doing”.

4. Ist Game-Design jetzt dein Vollzeitjob oder eher ein Hobby?

Im Moment ist es mein Vollzeitjob und ich hoffe für lange Zeit Teil des Business zu sein.

5. Wie lange brauchst du, um ein Spiel zu erstellen?

Ich habe ein Problem: Ich weiß nie, wann ein Spiel fertig ist. Ich will es immer weiter verbessern und verbringe viel Zeit mit Detailarbeit. Ich kümmere mich ja um alles im Spiel: Das Artwork, das Coding, die Animationen, den Sound… Wenn ich Vollzeit an einem Spiel arbeite, dauert es zwischen vier und acht Wochen, abhängig von der Komplexität. Aber im Endeffekt nimmt es mehr Zeit in Anspruch, da ich auch noch meine Website manage und Game-Design lehre.

6. Was machst du, wenn du nicht gerade Spiele programmierst?

Ich mag es zu lesen und Filme zu schauen (Anime, Sci-Fi und Horrorfilme). I spiele auch viele Computerspiele, normalerweise mit meiner Tochter. Auch versuche ich etwas Sport zu betreiben (Schwimmen), da es nicht so gesund ist, den ganzen Tag am Computer zu sitzen.

7. Spielst du Flashspiele anderer Entwickler? Wenn ja, was sind deine Favoriten?

Ich spiele viele Spiele von anderen Entwicklern. Ich habe kein Lieblingsspiel, da es einfach zu viele großartige Entwickler mit geilen Spielen gibt, aber ich empfehle jedes Spiel von Nerdook und von Nitrome. Die machen großartige Spiele, simpel und originell.

8. Woher bekommst du die Ideen für deine Spiele? Woher nimmst du deine Inspiration? 

Comics, Filme, andere Spiele… Love Overdose war teilweise inspiriert von Peter Jackson’s “Meet The Feebles”. Mk5 war teilweise inspiriert von “Battle Angel Alita” und Nightmare Runner wurde von Lovecraft’t Tales und Mike Mignola’s “Hellboy” inspiriert.

9. Wie ist das generelle Feedback, welches du für deine Spiele bekommst?

All meine Spiele wurden mehrere Millionen mal gespielt, also glaube ich, dass es gut ist. Ich habe zwar keinen “Super-Hit” gelandet, aber das meistgespielte Spiel, 21 Balloons, zählt immerhin 12,7 Millionen Aufrufe. Ich hoffe, der Rest kommt mit der Zeit.

10. Was können wir von dir in der Zukunft erwarten?

Mehrere und bessere Spiele. Ich liebe es, Spiele zu erstellen.

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Das Interview wurde in Englisch geführt und anschließend ins Deutsche übersetzt.
Valencia, 23. Mai 2012

P.S.

Dieser Artikel ist schon etwas älter. Wenn du einen aktuellen (und zeitlosen!) Artikel lesen möchtest, dann empfehlen wir dir unseren Blog-Beitrag, in dem wir euch die besten Flashgames fürs Büro und die Schule präsentieren.

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Fred

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